Enneo bewertet jeden Dateianhang automatisch anhand seines MIME-Typs und — soweit technisch verfügbar — seines tatsächlichen Dateityps. Das Ergebnis ist eine Risikoklasse, die steuert, wie das System mit dem Anhang umgeht: bei der Ablage, bei der Anzeige und beim Versand.Documentation Index
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Risikoklassen
Jeder Anhang wird einer von drei Klassen zugeordnet:- safe — Dateitypen, die als unbedenklich gelten (z. B. PDF, DOCX, XLSX, JPEG, PNG, MP3, MP4). Diese werden normal gespeichert und angezeigt.
- risky — Dateitypen mit erhöhtem Risikopotenzial (z. B. ZIP, RAR, 7z, TAR, EML,
application/octet-stream). Die Dateien werden gespeichert, aber dem Nutzer vor dem Öffnen mit einer Warnmeldung angezeigt. - dangerous — Ausführbare oder potenziell schadhafte Dateitypen (z. B. EXE, MSI, Binary). Diese werden nicht gespeichert; der Anhang wird durch eine Textdatei mit einem Hinweis ersetzt.
Verhalten im System
Beim E-Mail-Import:Gefährliche Anhänge (
dangerous) werden nicht im System gespeichert. An ihrer Stelle legt enneo eine Textdatei ab, die den Nutzer über die Entfernung informiert. Der ursprüngliche Inhalt geht verloren.
Bei ausgehenden Nachrichten und Notizen:Beim Hinzufügen von Anhängen zu einer Antwort oder internen Notiz prüft das System die Risikoklasse vor dem Speichern. Für nicht authentifizierte Kontexte (z. B. über die externe API ohne Profil) sind sowohl
risky als auch dangerous blockiert. Für authentifizierte Nutzer ist nur dangerous blockiert.
In der Benutzeroberfläche:Anhänge der Klasse
risky lassen sich öffnen, zeigen aber vor dem Öffnen einen Bestätigungsdialog. Anhänge der Klasse dangerous sind deaktiviert und können nicht geöffnet werden.